Behandlungspass für Pferde, Titelseite in braun mit weißer Schrift

Behandlungspass für Pferde

Bei unserer letzten osteopathischen Behandlung bei der Pferdeosteopathin Selina Dörling haben wir einen Behandlungspass bekommen und weil ich ihn so toll finde, möchte ich ihn euch gerne zeigen.

Der Behandlungspass wurde von Selina selbst entwickelt. Der Pass ist ein kleines, 28-seitiges Heft im DIN-A-5-Format, das uns Pferdebesitzern dabei helfen soll, den Überblick über die Behandlungen, die verabreichten Medikamente und die empfohlenen Trainingstipps zu behalten.

Wenn der Osteopath oder der Tierarzt da ist, dann höre ich selbstverständlich immer aufmerksam zu und versuche mir alles zu merken und einzuprägen. Doch bei den vielen Fachbegriffen verliere ich doch schon mal den Überblick und spätestens drei Tage später, wenn ich von einer Stallkollegin nach der Behandlung gefragt werde, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das, was ich im Kopf habe, auch wirklich stimmt.

Hier kann der Behandlungspass helfen: In ihm können alle osteopathischen, tierärztlichen und heilpraktischen Behandlungen sowie Trainingstipps und Empfehlungen direkt vom Arzt oder Therapeut aufgeschrieben werden. Wann war die Behandlung? Was war der Befund? Was wurde bei einer möglichen Nachbehandlung gemacht?

Der Therapeut trägt im Behandlungspass ein, wie er das Pferd behandelt hat.
Der Therapeut trägt im Behandlungspass ein, wie er das Pferd behandelt hat.

Wird der Pass von der behandelnden Person ausgefüllt, dann kann ich als Pferdebesitzer ganz einfach nach der Behandlung nachschauen, was genau gemacht und welches Medikament verabreicht wurde. Ich persönlich finde das super, denn so habe ich die Möglichkeit, mich auch nachträglich mit dem Thema zu beschäftigen und zu recherchieren. Bei mir steht beispielsweise drin, dass Sleipis Beckenzwerchfell und sein Kiefergelenk behandelt wurden und dass es im Lendenbereich eine Blockade gab.

Ein weiterer Vorteil eines solchen Behandlungspasses: Wenn ich mal im Urlaub bin und mein Pferd sich verletzt, dann kann sich jeder ganz leicht über die letzten Behandlungen informieren. Gleiches gilt, wenn ein Pferd verkauft wird.

Somit bietet dieser Behandlungspass nicht nur mir als Pferdebesitzer mehr Transparenz, sondern er ist auch für die behandelnden Tier- und Zahnärzten, Therapeuten und Trainer eine tolle Hilfe. Lahmt ein Pferd beispielsweise, dann lasse ich es sowohl von einem Tierarzt, als auch von einem Osteopathen untersuchen. Beide können ihre Befunde im Behandlungspass dokumentieren und sich am Ergebnis des jeweils anderen orientieren. Und auch für den Trainer ist dies sehr praktisch, weil er seinen Unterricht entsprechend gestalten hat.

Fazit

Der Behandlungspass ist eine super Sache und meiner Meinung nach absolut empfehlenswert für jeden Pferdebesitzer. Er vereinfacht nicht nur die optimale Behandlung im Krankheitsfall, sondern er macht den ganzen Gesundheitszustand viel transparenter. Wenn ich mit meinem Pferd umziehe oder mir aus einem anderen Grund einen neuen Therapeuten und Tierarzt suchen muss, dann kann dieser genau sehen, was bisher gemacht wurde und welche Medikamente oder welche Sedierung mein Pferd bekam und wie es das vertragen hat. Somit kann die bisher erfolgreiche Behandlung ganz einfach und problemlos fortgeführt werden.

Übrigens finde ich auch das Format super praktisch: Der Behandlungspass lässt sich prima hinten in den Equidenpass stecken. So habe ich alle wichtigen Dokumente zusammen.

Der Behandlungspass passt in den Equidenpass
Der Behandlungspass passt prima hinten in den Equidenpass.

Überzeugt? Dann findest du den Behandlungspass auf der (übrigens sehr informativen) Webseite von Pferdeosteopathin Selina Dörling sowie im Onlineshop von Pet Physio.

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1 thought on “Behandlungspass für Pferde”

  1. Genial! Ich bin sofort überzeugt 🙂 Ich habe bislang die homöopathischen Medikamente aufgehoben, weil ich wusste, dass ich mir die Namen nicht merken kann. Danke für den Hinweis – der Behandlungspass wird gleich bestellt 🙂 Liebe Grüße, Petra

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