Erste Hilfe bei Sommerekzem

Erste Hilfe bei Sommerekzem

Wenn der Frühling kommt, füllen sich die Internetforen mit Fragen zu einem Thema: Hilfe bei Sommerekzem. In diesem Beitrag habe ich mich mit dieser Erkrankung befasst. Ich verrate dir, was Sommerekzem ist und welche Ursachen es hat. Außerdem gebe ich dir eine Reihe von Tipps an die Hand, mit denen du das Sommerekzem deines Pferdes mildern kannst.

Mein Islandpferd leidet zum Glück nicht an Sommerekzem. Ich habe aber viele Freunde und Bekannte, die einen Ekzemer haben. Meinen persönlichen Zugang zu diesem Thema habe ich durch einen Artikel erlangt, den ich vor einiger Zeit für ein Reitsportmagazin verfasst und für den ich u.a. mit einer Tierheilpraktikerin gesprochen habe.

Was ist Sommerekzem?

Sommerekzem, auch sweet itch genannt, ist unter den Pferden eine der am meisten verbreiteten Hautkrankheiten. Es handelt sich beim Sommerekzem um eine allergische Reaktion auf den Speichel von Stechmücken, Kriebelmücken und Stechgnitzen (Culicoides), der häufig ein geschwächtes Immunsystem zugrunde liegt.

Pferd schubbert sich am Baum

Ein Pferd, das an Sommerekzem leidet, ist häufig sehr unruhig. Es versucht, den Mücken zu entkommen und schlägt mit dem Schweif nach ihnen. Außerdem wird es von einem sehr starken Juckreiz geplant. Damit das Jucken aufhört, schubbert und scheuert es sich. Viele Pferde kratzen sich die juckenden Stellen regelrecht blutig. Besonders schlimm betroffen sind hierbei alle Körperstellen, an denen die Haare senkrecht stehen und die von den Mücken gut zu erreichen sind: der Mähnenkamm, die Schweifrübe, der Widerrist, das Gesicht, die Ohren und die Bauchnaht.

Die schlimmste Zeit für Pferde mit Ekzem ist die Dämmerung, also Sonnenauf- und Sonnenuntergang – also die Zeit, in der die meisten Mücken unterwegs sind. Wenn du deinem Pferd also etwas Gutes tun willst – und hier ist es egal, ob dein Pferd an Ekzem leidet oder nicht, dann lässt du es nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang auf die Wiese. Das ist, je nach Jahreszeit, zwischen 9 und 16 Uhr.

An Sommerekzem leiden vor allem nordische Rassen wie Isländer, Friesen oder Norweger. In diesen Regionen gibt es nur sehr wenige oder gar keine Gnitzen, sodass die Pferde aus diesen Gegenden evolutionsbedingt anfälliger für das Sommerekzem sind, weil dem Körper die Abwehrstoffe fehlen.

Dazu schreibt Wiebke Weiher in ihrer Dissertation mit dem Titel „Klinische Studie über die Wirksamkeit von Butox® (Deltamethrin) 7,5 mg/ml pour on gegen Gnitzen (Culicoides spp.) bei Schafen in Brandenburg“:

„Es handelt sich um eine Typ-1-Allergie oder eine Allergie vom IgE-vermittelten Soforttyp. Bei dieser Allergieform erfolgt eine Sensibilisierung beim Erstkontakt mit dem Allergen   (Speichel), worauf es beim Zweitkontakt zu einer überschießenden Immunantwort des Körpers kommt.

Obwohl es keine eindeutige Rassedisposition gibt, sind Islandpferde in Deutschland mit bis zu 25% überdurchschnittlich stark vom Auftreten des Sommerekzems betroffen (Unkel, 1987). Studien zeigten, dass die Hypersensitivität gegenüber Insekten multifaktoriell vererbt wird, die Heritabilität (Erblichkeit) allerdings nur 10% beträgt (Unkel, 1987).“

Dass das Sommerekzem genetisch verankert ist, ist wissenschaftlich bewiesen. So wurde ein Gen identifiziert, dessen homozygote Träger ein erhöhtes Risiko für diese Allergie aufweisen. Doch das Gen allein entscheidet noch nicht, ob dein Pferd wirklich an Sommerekzem erkranken wird. Dein Pferd kann sehr wohl das Ekzemergen in sich tragen und nicht an Sommerekzem leiden. Das Gen macht nur 30 % aus. Die anderen 70 % sind Umwelteinflüsse, die Haltung und die Fütterung. (Quelle: TSK Sachsen)

Ob ein Pferd tatsächlich an Sommerekzem leidet, kann über das Blut herausgefunden werden. Doch nur dann, wenn das Blutbild ein positiv ist UND dein Pferd die typischen Symptome zeigt, ist es wahrscheinlich, dass es tatsächlich an Sommerekzem leidet.

Weil jeder Organismus anders reagiert, äußert sich das Sommerekzem auch bei jedem Pferd anders. Deswegen gibt es keine allgemeingültige Aussage, wie dem Pferd geholfen werden kann und viele Pferdebesitzer verzweifeln.

Hilfe bei Sommerekzem: ganzheitliche Betrachtung

Einig sind sich die Experten aber darin, dass eine fehlerhafte Ernährung und ein geschädigter Stoffwechsel das Ekzem fördern. Dieser Meinung ist auch Tierheilpraktikerin Gabi Kirstein-Besel. Sie erklärt, dass Pferde, die unter Sommerekzem leiden, ein schwaches Immunsystem besitzen und mit Stoffwechselproblemen zu kämpfen haben.

Stoffwechselprobleme hängen häufig damit zusammen, dass ein Pferd falsch gefüttert wird. So wird die Krankheit beispielsweise durch zu reichhaltiges Futter begünstigt. Deswegen gilt das Sommerekzem auch als Wohlstandskrankheit. Auch ein Ungleichgewicht des Mineralienhaushaltes kann das Immunsystem schwächen und Sommerekzem fördern.

Der Zusammenhang zwischen Sommerekzem und Fütterung ist für viele Pferdebesitzer auf den ersten Blick unverständlich, schließlich handelt es sich bei der Erkrankung um eine allergische Reaktion auf den Speichel der Mücken. Doch wenn wir uns das ganze einmal genauer ansehen, ist der Zusammenhang gar nicht mehr so seltsam.

Fehlerhafte Fütterung und Stoffwechselprobleme führen zu Sommerekzem

Im Darm eines Pferdes befinden sich etwa 80 Prozent aller Lymphknoten. Lymphnoten haben die Aufgabe, mögliche Schadstoffe und Krankheitserreger aus der Lymphflüssigkeit des Körpers herauszufiltern.

Außerdem werden im Darm mehr als 90 Prozent der Immunzellen gebildet.

Das ist aber nur möglich, solange das Verdauungssystem ausgeglichen ist und das Säure-Basen-Verhältnis stimmt. Stimmt das Verdauungssystem, dann geht es dem Pferd gut und sein Immunsystem ist intakt. Das Sommerekzem hat in diesem Fall kaum eine Chance.

Herrscht im Organismus des Darms jedoch ein Ungleichgewicht, dann wird das Immunsystem gestört. Es entstehen giftige Stoffwechselprodukte, die nicht nur der Leber schaden, sondern vor allem auch das Immunsystem schwächen. Das Ergebnis: eine erhöhte Anfälligkeit für Sommerekzem.

Ein Ungleichgewicht im Magen-Darm-Bereich entsteht insbesondere durch eine schlechte Fütterung. Wenn ein Pferd zum Beispiel auf einer viel zu fetten Wiese steht, kein Mineralfutter erhält dafür aber viele fertige Müslis, wenig Bewegung bekommt und übergewichtig ist, dann braucht sich niemand wundern, dass das Immunsystem des Pferdes geschwächt ist und es eine allergische Reaktion auf Mücken entwickelt und nur wenig oder gar nicht auf Therapien anspricht. Denn all diese Dinge schaden dem Verdauungstrakt und bringen das Säure-Basen-Verhältnis durcheinander.

Viele Tierheilpraktiker und Naturheilkundler empfehlen regelmäßige Entgiftungskuren. Dabei werden die so genannten Entgiftungsorgane, zu denen Leber, Nieren, Lunge, Darm und die Haut gehören, angeregt werden, die sich im Körper befindlichen Giftstoffe auszuscheiden. Der angeregte Stoffwechsel stärkt so das Immunsystem.

Kräuter, die den Stoffwechsel positiv unterstützen, seien Birke, Brennnessel, Ginkgo, Klebkraut, Goldrute, Mariendistel und Löwenzahn, verrät die Tierheilpraktikerin. Doch auch chinesische Kräuter, abgestimmt auf das Tier, und Hagebutten würden helfen. Auch mit einer Bioresonanztherapie habe sie bei der Behandlung von Ekzempferden gute Erfahrungen gemacht. Die Bioresonanztherapie ist ganz ähnliche wie Homöopathie und Bachblütentherapie eine Schwingungstherapie. Sie hilft dabei Blockaden zu lösen, aktiviert die Organe und regt das Ausscheiden von Schlackstoffen an.

Die Fütterung von Kräutern zum Entgiften und zur Unterstützung des Stoffwechsels unterstützt auch Tanja von Tash-Horseexperience. Ihr Tipp:

„Neben dem grundsätzlichen Anpassen der Ernährung kann man betroffene Pferde mit entgiftenden Kräutern, wie zum Beispiel Löwenzahn oder Brennnessel unterstützen.  Zur Unterstützung des Immunsystems bieten sich Hagebutten, Bockshornkleesamen, Sonnenhut oder Schwarzkümmelöl an. Großes Augenmerk sollte man auf den Stoffwechsel des Pferdes legen. Dieser wird durch Ingwer, Mariendistel, Ginkgo und ebenfalls durch die Brennnessel unterstützt.“

Über die Heilwirkung der genannten Kräuter hat Tanja hier geschrieben. Mit Schwarzkümmelöl hat sich Petra von Pferdeflüsterei stärker auseinandergesetzt. Ihren Beitrag findest du hier.

Du siehst: Solange im Bereich der Fütterung keine Optimierung erfolgt, bringen auch die zahlreichen Cremes und teuren Pülverchen nichts.

Doch die Futterumstellung allein reicht nicht, um das Problem Sommerekzem in den Griff zu bekommen.

Schutz vor Mücken

Wenn du das Sommekzem deines Pferdes etwas mildern möchtest, dann musst du dafür sorgen, dass dein Pferd vor den Mücken geschützt wird. Dies geht am einfachsten mit einer Ekzemdecke*. Ekzemerdecken sehen fast so aus wie Abschwitzdecken und es gibt sie in verschiedenen Farben und Formen. Manche Modelle bestehen lediglich aus einem Halsteil und schützen den Mähnenkamm deines Pferdes. Andere reichen von der Schweifrübe bis zum Genick und dann gibt es noch Modelle, die sogar das Gesicht und die empfindlichen Ohren schützen.

Pferd mit Sommerekzem und Ekzemderdecke

Wie froh die meisten Ekzemer über diesen Schutz sind kannst du daran erkennen, dass sie sehr bereitwillig stillhalten, wenn ihnen die Decke angezogen wird.

Kleiner Tipp: Wenn du deinem Pferd eine Ekzemerdecke anziehst, dann musst du unbedingt darauf achten, dass Haut und Fell noch ausreichend Luft und Licht bekommen. Das heißt, dass die Decken nicht den gesamten Sommer über jeden Tag getragen werden dürfen. Fehlt deinem Pferd die Sonne, dann können weitere gesundheitliche Problemen entstehen.

Auch mit der richtigen Stallhygiene kannst du dem Sommerekzem vorbeugen. So sind saubere Weiden, Paddocks und Ställe, die regelmäßig – idealerweise mehrmals am Tag – abgesammelt werden, unabdingbar beim Schutz vor den lästigen Plagegeistern. Außerdem sollte sich der Misthaufen nicht in unmittelbarer Nähe der Pferde befinden, weil sich dort besonders viele Insekten tummeln.

Auf Paddock und Weide bietet ein Unterstand den Pferden Schutz vor Insekten. Idealerweise ist er mit einem Vorhang aus PVC-Lamellen ausgestattet.

geschützter Stall mit PVC-Lamellen

Weil Pferde gerne sämtliche Kanten und Ecken zum Schubbern nutzen, sollte darauf geachtet werden, dass diese abgerundet sind und keine Verletzungsgefahr darstellen. Wenn du deinem Pferd Möglichkeiten zum Schubbern bieten möchtest, dann solltest du spezielle Scheuerstellen einrichten, indem du Bürsten oder Besenköpfe anbringst. Diese werden von den Tieren sehr gerne angenommen, schädigen der Haut aber weniger als scharfe Kanten. Außerdem bleibt deine Ekzemdecke heile.

Die richtige Pflege bei Sommerekzem

Auch die Pflege spielt bei Ekzemerpferden eine sehr große Rolle. Nicht ohne Grund gelten die erkrankten Pferde als besonders pflegeintensiv. Wenn du glaubst, dass es deinem Pferd gut tut, wenn du es intensiv putzt, dann muss ich dir leider sagen: Nein, falsch!

Wenn du einen Mückenstich hast und du beginnst zu kratzen, dann kannst du bestimmt nicht wieder aufhören, weil das Jucken immer stärker wird. Oder? Genau so geht es deinem Pferd auch. Jedes Mal, wenn du die Mückenstiche berührst, löst deine Berührung Juckreiz aus.

Wenn du deinem Pferd helfen möchtest, dann solltest du auf hautpflegende Produkte zurückgreifen. Doch auch hier gilt: Welches Produkt die beste Linderung erzielt, kann nicht pauschal gesagt werden, weil jedes Tier anders reagiert.

Pferdefreundliche Pflege und Putzzeug

Zu den gängigsten Produkten, die von Pferdebesitzern benutzt und empfohlen werden, gehört Derfen*, das aus pflanzlichen Extrakten besteht und ausschließlich äußerlich angewandt wird.

Weil insbesondere die speziellen Pflegeprodukte nicht sehr günstig sind, haben viele Pferdebesitzer nach anderen Alternativen Ausschau gehalten. Nicht wenige sind dabei zu folgender Erkenntnis gekommen: Die dunkelblaue Bodylotion von Aldi hilft ebenfalls hervorragend. Ich persönlich habe hiermit keine Erfahrung gemacht, ich kenne aber viele Pferdebesitzer, die mit dieser Lotion absolut glücklich sind. Grundsätzlich möchte ich aber darauf hinweisen, dass Pferdehaut nicht unbedingt für Menschenkosmetik gemacht ist und dass allergische Reaktionen hervorgerufen werden können.

Auch Öle und fetthaltige Lotionen, die einen Fettfilm auf der Haut bilden, helfen, weil sie durch ihren Fettfilm den Stich der Mücke verhindern. Petra von Pferdeflüsterei schwört zum Beispiel auf Schwarzkümmelöl. Dieses kannst du hier* in ihrem Shop kaufen.

Ann-Christin von Ponyliebe kümmert sich auch um ein Ekzempferd. Ihre persönlichen Pflegetipps kannst du hier nachlesen.

Fettfilm lindert den Juckreiz beim Sommerekzem

Ein Tipp von mir: Bei Ponykissen gibt es eine tolle Joveg-Pflegeseife, die dank der verwendeten Pflanzenbestandteile eine wundheilungsanregende, entzündungshemmende, antiseptische und hautberuhigende Wirkung hat und deswegen perfekt ist für Ekzempferde.

Übrigens: Einige Besitzer lassen ihre Pferde im Frühjahr gegen Pilz impfen und schwören darauf, dass dies das Ekzem lindert. Die Wirksamkeit dieser Form der Prophylaxe ist aber begrenzt und weil jede Impfung das Immunsystem angreift und ein geschwächtes Immunsystem das Ekzem begünstigt. Deswegen wird vielfach davon abgeraten.

Meine Tipps bei Sommerekzem noch einmal zusammengefasst:

  • Fütterung optimieren
  • auf die Stallhygiene achten
  • regelmäßig (2x im Jahr) Entgiftungskuren mit Kräutern durchführen
  • Ekzemerdecke nutzen
  • ausreichend Insektenschutz (Offenställe/Weidehütten) bereitstellen
  • den Misthaufen nicht neben dem Auslauf platzieren
  • Bürsten zum Schubbern anbringen

Doch ganz gleich, wie das Pferd behandelt wird, auf eins müssen sich alle Besitzer von Ekzempferden einstellen: Die Behandlung des Sommerekzems dauert und Geduld, Konsequenz und Ausdauer sind das A und O. Und nur wenn die Rahmenbedingungen, sprich Haltung und Fütterung, stimmen, können Therapien anschlagen. Wie wichtig diese Rahmenbedingungen sind, kannst du auch in meinem Interview Stoffwechsel bei Pferden nachlesen.

Wie wichtig die Optimierung von Fütterung und Haltung bei der Behandlung von Pferden mit Sommerekzem ist, weiß auch Tierheilpraktikerin Gabi Kirstein-Besel. „Beim Sommerekzem führen nur die ganzheitliche Betrachtung und Behandlung zum Erfolg. Dazu gehören die Optimierung der Haltung, das Anpassen der Ernährung, eine Entgiftung und vor allem die Unterstützung des Stoffwechsels, beispielsweise mit Kräutern oder homöopathischen Mitteln.“

Bis sich erste Erfolge einstellen, dauert es in der Regel einige Wochen, bis Sommerekzem geheilt ist – oder zumindest abgemildert werden konnte, vergehen in der Regel einige Jahre.

Hast du auch ein Pferd mit Sommerekzem? Wie behandelst du es? Was kannst du empfehlen und wo sagst du, sollte man lieber die Finger von lassen? Ich freue mich auf deine Erfahrungen als Kommentar – vielleicht findet der ein oder andere Leser dadurch ja einen guten Tipp für die weitere Behandlung und Pflege seines Ekzempferdes.

Viele Grüße

Karo von Pferdefreunde

 

 

Übrigens hat sich auch andere Pferdeblogger mit dem Thema Sommerekzem beschäftigt:

Den Beitrag von hobbyranch findest du hier.

Line schreibt auf Kultreiter über Ursachen, Vorbeugung und Behandlung.

 

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6 thoughts on “Erste Hilfe bei Sommerekzem”

  1. Hallo!
    Mein siebenjähriger Paint Wallach leidet ebenfalls am Sommerekzem.
    Allerdings habe ich das Thema sehr gut in den Griff bekommen. Ich füttere schon im Winter Kräuter der Firma Reico, da gibt es eine spezielle Anleitung. Äußerlich wende ich Wiemerskamper Pflegeöl an. Das verteile ich auf Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchnaht.
    Damit kommt er tatsächlich mit Mähne über den Sommer :-).

  2. Hallo Karo,

    das die Fütterung maßgeblich dafür sein soll habe ich nun schon häufiger gelesen. Was mir im Artikel bisschen fehlt ist beim Thema Fütterung: Heu/Heulage. Ist Heulage wirklich schädlich und begünstigt das Ekzem?

  3. Meine Ekzemer Stute habe ich auf eine Ostfriesische Insel geholt dort hat sich das Ekzem in Wohlgefallen aufgelöst. Danach ging sie dann ein paar Jahre in den Ruhrpott ich bekam sie nun zurück leider sehr kaputt gescheitert. Sie hat den offenstall fast kaputt umgerüstet mit dem kratzen… Ich musste auf Cortison zurück greifen. Dann endlich kam der Winter… Sie hörte auf sich zu kratzen das langhaar wuchs. Diesen Sommer werde ich das wohl mit einer Entgiftungskur mit Schüssler salzen Probieren… Ggf Globulis gegen entzündung usw.
    Vitamin B gabe soll wohl ganz gut sein
    Und mit Kokosöl konnten wir den letztenteil des Sommers gut das stechzeugs fernhalten.
    Allerdings werde ich meine Tierheilpraktikerin wohl da drauf schauen lassen. Denn ich glaube bei ihr fehlt mehr… Sie hat jetzt schuppige Haut und wenn man sie brüstet dann entwickelt man einen Schneesturm…
    Falls es interessiert kann ich mich ja hören lassen, wie es verläuft.

  4. Da ich selbst Tierheilpraktikerin bin, finde ich es total klasse, dass hier auf das Immunsystem eingegangen wird. Wie wir alle wissen liegt das Immunsystem im Darm. Die meisten denken Sommerekzem kann nur äußerlich behandelt werden. Mit gesunder Nahrung und ich meine hier nicht Fertigfuttermittel, kann man das Wohl des Pferdes positiv beeinflussen.
    Ich habe die besten Erfahrungen mit Kräuterkuren innerlich gemacht und äußerlich, habe ich Kokosöl auf das gesamte Pferd aufgetragen. Das Öl halt die lästigen Kriebelmücken fern, somit entsteht kein Juckreiz.

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