Pferdekräuter für Niere und Leber

Pferde-Kräuter für Leber und Niere*

Zweimal im Jahr bekommt mein Pferd eine Kräuterkur für Leber und Niere. Den Tipp habe ich vor ein paar Jahren von einer Osteopathin bekommen. Mithilfe der Kräuter kann ich beide Organe, die für die Entgiftung des Körpers zuständig sind, unterstützen.

Warum die Unterstützung von Leber und Niere so wichtig ist, kannst du in meinem Interview Stoffwechsel bei Pferden – welche Bedeutung hat er und was passiert, wenn er aus dem Ruder gerät? nachlesen. Natürlich solltest du die Kräuter nicht als Allheilmittel betrachten, wenn dein Pferd Probleme mit Leber und Niere hat, solltest du einen kritischen Blick auf Haltung und Fütterung werfen. Mein Pferd bekommt beispielsweise überhaupt kein Kraftfutter, weil ich den Bedarf nicht sehe. Es bekommt Heul oder Heulage, im Sommer stundenweise Wiese und ein Mineralfutter. Außerdem gibt es nach getaner Arbeit immer mal wieder ein, zwei Möhren oder einen Apfel. Brot hingegen füttere ich gar nicht, weil dieses meiner Meinung nach nichts im Pferd zu suchen hat. (Auf dem Beitragsfoto siehst du

Außerdem bekommt es jeweils zweimal im Jahr Kräuter- und Flohsamenkuren (mehr dazu kannst du nachlesen in Flohsamen und Flohsamenschalen richtig füttern). Weil das Pony vor allem bei den Flohsamen gerne ein wenig mäkelig ist, bekommt es diese mit einer Handvoll Heucops.

Nach einiger Recherche habe ich mich damals für die die Kräuter für Leber und Niere von Lexa entschieden und bis heute bin ich damit sehr zufrieden, weil es sich um eine reine Kräutermischung ohne künstliche Zusatzstoffe handelt. Ich fand es ehrlich gesagt einfacher, eine fertige Kräutermischung zu kaufen, als einzelne Kräuter. Hier fehlt mir dann doch die Erfahrung, was womit in welcher Menge am besten harmoniert. Lexa bezieht seine Kräuter nach eigener Auskunft aus dem Unterallgäu, sie sind somit „Made in Germany“.

Lexa Kräuter für Leber und niere

Die Mischung besteht aus:

  • Birkenblätter – wirkt harntreibend, blutreinigend und entschlackend, stärkt die körpereigenen Kräfte von Nieren, Harnwegen und Blase
  • Brennnessel – wirkt harntreibend und blutreinigend, ist entzündungshemmend und daher hilfreich bei Sommerekzem oder Hufrehe
  • Ackerschachtelhalm – wirkt harntreibend und dient der Stärkung der natürlichen Regenerationskräfte der Haut
  • Goldrute – unterstützt die natürliche Durchspülung der Harnwege und fördert so die körpereigene Entgiftungsleistung der Nieren
  • Löwenzahn – wirkt harntreibend und entschlackend und reinigt so Leber und Niere, außerdem reguliert er den ph-Wert in den Verdauungsorganen und wirkt daher positiv bei z.B Durchfall, Blähungen oder anderen Verdauungsproblemen
  • Walnussblätter – wirken entzündungshemmend und stärken die Magen-Darm-Funktionen durch den hohen Anteil an Gerbstoffen
  • Klebkraut – stärkt das Immunsystem, weil es einen positiven Einfluss auf das Lymphsystem und den Blutkreislauf hat, ist harntreibend
  • Klettenwurzel – wirkt blutreinigend, dient der Unterstützung von Leber und Niere hilft bei allergischen Reaktionen wie zum Beispiel Ekzem
  • Mariendiestelsamen – fördern die natürliche Entgiftungsfunktion der Leber und unterstützen die Bildung neuer Leberzellen

(Bitte denk dran: Ich bin keine Futterexpertin. Wenn du mehr über die einzelnen Funktionen der Kräuter erfahren möchtest, kannst du dich entweder direkt an Lexa wenden – die bieten dir nämlich eine individuelle Kundenberatung an – oder du schaust mal bei Tash Horseexperience vorbei, wo die Wirksamkeiten verschiedener Heilkräuter aufgeführt und erklärt werden. Außerdem solltest du jede Fütterung auf den Bedarf deines Pferdes anpassen und dich ggf. von einem Experten beraten lassen.)

Ich füttere die Kräuter immer zu Beginn der Weidezeit, weil die Umstellung von (ausschließlich) Raufutter auf frisches Gras von Magen-Darm-Trakt unserer Pferde eine Menge abverlangt. Durch die Fütterung von trockenem Raufutter existieren sehr viele Darmbakterien, die dieses Futter gut abbauen können. Es fehlen aber Darmbakterien für das frische Gras. Diese bilden sich erst nach und nach – deswegen ist es auch so wichtig, die Pferde langsam anzuweiden (hier kannst du mehr lesen über das richtige Anweiden). Außerdem kann die Umstellung auf Gras den Stoffwechsel belasten und von Leber und Niere Höchstleistungen erfordern. Aus diesem Grund finde ich eine Kräuterkur parallel zum Anweiden sinnvoll. Und gleiches gilt für das Ende der Weidezeit.

Durch die Kombination aus Kräutern, die Leber und Niere anregen und unterstützen, kann die Niere die  Stoffe, die die Leber freisetzt, besser ausscheiden.

Ob Bedarf an Kräuter besteht, zeigt mir mein Pferd, indem es die Kräuter irgendwann verweigert. Frisst er sie gerne, weiß ich, dass es sie braucht (in der freien Natur hätte es sich die Kräuter selbst suchen können, dies ist aber in der domestizierten Haltung nur selten möglich). Hat es nach einiger Zeit genug davon und möchte sie nicht mehr fressen, scheint der Bedarf gedeckt zu sein. Dabei konnte ich beobachten, dass der Bedarf im Frühjahr wesentlich höher ist als im Herbst.

Von Lexa füttere ich übrigens nicht nur regelmäßig die Kräutermischung, auch mein Mineralfutter kaufe ich dort. Außerdem liebt mein Pony die Rote Beete Chips. Schön finde ich, dass du bei Fragen die Möglichkeit hast, dich beraten zu lassen.

Außerdem findest du das Produkt hier*:

Viele Grüße

 

 

*Dieser Text entstand in Kooperation mit Lexa und enthält Werbung. Er gibt aber meine Meinung wieder. Die Kooperation entstand auf meine Anfrage hin, weil ich von den Produkten schon lange überzeugt bin.

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